Die Wichtelstube

 

In der Wichtelstube werden die vier jüngsten Kinder unserer Einrichtung von 9:00 – 12:00 Uhr betreut. 

Der Tagesablauf beginnt für alle Kinder gemeinsam in der Zwergenstube, so können auch die Wichtel bis 9 Uhr Zeit mit den älteren Kindern verbringen und von ihnen Lernen. Ebenso haben die Älteren die Möglichkeit Verantwortung zu übernehmen, was sie gerne tun und wichtig für ihre Entwicklung ist. Außerdem sollen die Kinder zu allen Mitarbeitern eine gute Beziehung aufbauen können.

Um 9 Uhr begeben sich dann die Wichtel mit ihrer Erzieherin in die Wichtelstube und stimmen sich dort mit dem Morgenkreis auf den Tag ein.

Hier sind die räumlichen Gegebenheiten nun speziell auf die Bedürfnisse der jüngsten Kinder angepasst.

 

Als Rückzugsmöglichkeit gibt es eine Kuschelecke und manchmal wird ein Tischzelt aufgebaut.

 

Eine Höhlenschaukel wurde zum Entspannen und Beruhigen der Kinder und zum Ausgleich für den in diesem Alter manchmal noch anstrengenden Kindergartenalltag angeschafft.

Das Schaukeln ist eine Urerfahrung aller Kinder, die noch vom Mutterleib vertraut ist.

 

Ein Miniatelier soll Möglichkeiten zum Experimentieren mit Farben, Kleister, Rasierschaum usw. sowie zum Malen mit großflächigem Papier und an der Tafel bieten. Besonders bei den jüngeren Kindern steht das Tun und nicht das fertige Produkt im Mittelpunkt. Auch lernen die Kinder in diesem Alter mehr durch die Tätigkeiten der täglichen Routine als bei speziell geplanten Angeboten (siehe Monatsplan).

 

Die Materialien haben wir besonders auf die Bedürfnisse unserer Kleinen abgestimmt.

Diese sollen die Sinne ansprechen und zum Fühlen, Erfahren und zum Experimentieren anregen.

 

Auch der Umgang mit Wasser ist eine Urerfahrung des Kindes. Wir bieten im Bad und besonders im Sommer im Garten verschiedene Wasseraktivitäten an.

 

Im frühesten Lebensalter ist Bewegung eine der wichtigsten Ausdrucksformen und ein Grundbedürfnis. Da wir diesem Bewegungsbedürfnis in unserem Gruppenraum nicht genügend Beachtung schenken können, haben wir uns als Ausgleich hierfür eine tägliche „Bewegungszeit“ in unserem Tagesablauf eingeplant. Hierzu begeben wir uns in den Turnraum. Dort haben wir mit dem Bällebad, der Kletterrutsche, verschiedenen Elementen von Bewegungsbaustellen, Matten, Tunnel, Rollbrett... verschiedene Möglichkeiten geschaffen, diesem Bewegungsdrang nachgehen und ausleben lassen zu können.

 


 

Arbeiten nach dem Monatsplan in der Wichtelstube

 

Wir haben  bei den Wichteln einen Monatsplan eingeführt  und hängen keinen Tages / Wochenrückblick mehr aus.

 

Der Monatsplan hängt  für euch aus.

Aushänge (Lieder, Fingerspiele,…)  dürft ihr euch  gerne abfotografieren, damit ihr auch bei Bedarf die Materialien zu Hause habt. Durch Fotodokumentationen die aushängen, könnt ihr einen Eindruck über unsere  Arbeit bekommen.

 

Das Prinzip der ganzheitlichen Bildung und die Worte  von Maria Montessori „Hilf mir, es selbst zu tun“, waren für uns ausschlaggebende Argumente, vom Wochenplan auf Monatsplan umzustellen.  Das lernende Kind als aktiven und kompetenten Mitgestalter seiner eigenen Bildungsprozesse in den Mittelpunkt zu stellen ist für uns eines der wichtigsten Ziele in der Arbeit mit Kindern. Dies hat zur Konsequenz, dass die Organisation und Begleitung von Bildungsprozessen sich alleine an euren Kindern orientiert. Außerdem lernen Kinder in diesem Alter mehr bei dem, was innerhalb der täglichen Routine vorgeht und weniger bei den geförderten Lernaktivitäten.

Mit einem „strikten“ Wochenplan, war uns das leider nur selten möglich. Ein Monatsplan hingegen ist „freier“ und  schafft für uns die Möglichkeit, uns noch mehr an die Bedürfnissen der Kinder zu orientieren. Durch bereits schon neu angeschaffte Materialien, die an die Montessori Pädagogik angelehnt sind, möchten wir die Kinder täglich in den einzelnen Entwicklungsschritten zu  einem selbstständigen und eigenverantwortlichem  Leben  unterstützen.